
Während in ihrem Bauch ein neuer Mensch heranwächst, verwandelt sich eine Frau selbst in einen Wal. In ihrem Monolog entfaltet Iris Keller Schwangerschaft und Geburt als körpersprengenden Trip ins eigene Innere und in die Tiefen bedrohter Ozeane. Zwischen Walgesang, Geburtsschmerz und dem Surren der Milchpumpe erzählt «Walwerdung» von Körperwandel, Verletzlichkeit und feministischer Wut – und fragt, wie Elternschaft heute gedacht werden kann, in einer Welt aus dem Gleichgewicht.
«Walwerdung» ist die Musiktheater-Fassung des gleichnamigen Romans von Iris Keller.



