
Faschistische Regierungen zerstören Demokratien. Andauernde Kriege vernichten Leben. Frauen sind so bedroht wie nie. 2024 war das heisseste je gemessene Jahr. Die Welt brennt. Wie fassen wir Mut? Wie kultivieren wir Zuversicht? Wie Zusammenhalt? Die Reporterin Tuğba Ayaz kuratiert und moderiert in der Spielzeit 2025/26 die Reihe «Hoffnung Denken». Mit Gästen aus Literatur und Wissenschaft debattiert sie über die Brennpunkte: Frauenrechte, Demokratie, Klimakrise.
Mit dem Lyriker und Schriftsteller Levin Westermann spricht sie über die Klimakrise. In seinem jüngsten Essay «Zugunruhe» (2024) nimmt der Autor die Lesenden mit auf eine Reise, bei der er versucht, Landschaft zu versprachlichen. Er beleuchtet das Verhältnis zwischen Mensch und Natur, Mensch und Tier. Erzählt vom Schwindelgefühl angesichts der menschlichen «Bedeutungslosigkeit der Zeit». «Zugunruhe» führt uns die Katastrophe der Klimakrise vor Augen. Und gerade in der Benennung dieser Katastrophe zeigt sich ein Weg, die ökologische Zerstörung anzugehen. Ausgehend davon will das Gespräch in Richtung Hoffnung denken.



